Aus dem Leben eines gebeutelten Menschen

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Einsparungen und kein Ende

"Tony Curtis ist tot! Warum soll ich dann noch eine Homestory über ihn schreiben." (Der Witz daran ist, dass die Homestory sich auf Larry Hagman bezog und nicht auf Tony Curtis)

 

Hier wird immer noch gestreikt. Aber man merkt es gar nicht so sehr, weil die U-Bahnen jetzt in grösserem Zeitabstand fahren. Dadurch fallen nicht mehr so viele aus und man muss nicht mit dem Auto in die Stadt fahren. Wo ich gerade von Auto spreche. München ist ja auch nicht besonders reich. Und wisst ihr, was die machen, damit Geld rein kommt? Personalisierte Parkkarten ausstellen, damit man als Anwohner der Innenstadt auch wirklich einen Parkplatz hat. Kostet ein Schweinegeld. Aber warum mich das aufregt? Weil das jetzt auch auf die Aussenbezirke ausgeweitet (nicht ausgeweidet) werden soll. Eine Frechheit ist das. Klingt genauso bescheuert wie diese Gebühr, die man zahlen soll, wenn man die Polizei holt, wie es in Hamburg geplant ist. Oder Jenala hat mir jetzt erzählt, dass die Kultureinrichtungen kaum noch Geld kriegen. Theater und Museen planen zu schliessen, was noch mehr am Ende kostet, da ja laufende Kosten wie Wasser und Strom weiter bezahlt werden müssen. Dem Fass den Boden schlägt aber aus, dass in Hamburg die Bibliotheken kaum noch Geld kriegen und im Gegenzug ihre Gebühren erheben und die Öffnungszeiten verringern, von Entlassungen ganz zu schweigen. Das regt JEnala besonders auf. Als ob da nur noch Politiker sitzen, die von nichts eine Ahnung haben, nicht mit Geld umgehen können und in Projekte investieren, die nur Geld kosten (dieses Loch im Hafen, dieses Konzerthaus oder diese Schulreform). Jenala ist stinkig und wenn sie ein Alpaka wäre, würde sie ins Parlament gehen und den Politikern ordentlich einen grünen Harry verpassen. Politik treibt seltsame Blüten. Aber so läuft es ja überall ab.
Die letzten Tage des Oktoberfestes sind angebrochen und ich habe endlich mal wieder Urlaub. Wird auch Zeit. Freude, Freizeit und ich weiss nicht was. Werde nicht erreichbar sein, denn ich fahre nach Irland. Die grüne Insel, die wirklich eine Insel ist. - Wer's nicht versteht. Ich erkläre es mal später.
2.10.10 12:35
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Chun Li (4.10.10 13:48)
Ich habe aufgehört Politik zu hinterfragen. Die traurige Wahrheit ist, dass sie entweder weltfremd und saudämlich sind. Oder einfach nur (wahrscheinlicher) Lobbyisten sind.
Nach Irland wollte ich auch unbedingt einmal. Das sind irgendwie Outsider-Briten, könnten also sehr sympathisch sein.

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